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NEWS, JANUAR 2019

Liebe Führungskräfte und Unternehmer/-innen,

ich hoffe, Sie hatten wie ich ein erfolgreiches, letztes Jahr. Auf diesem Weg danke ich Ihnen allen für das zum Teil jahrelange Vertrauen. Es hat mir große Freude bereitet, mit und für Sie zu arbeiten und ich freue mich mit Ihnen neue Herausforderungen anzugehen.

Mit hoher Motivation starte ich in diesem Jahr wieder pünktlich mit dem Jahresauftakt-Newsletter.  2019 ist zunächst nur eine Jahreszahl und doch umgibt dieses Jahr etwas Aufregendes, Ungewisses und Hoffnungsfrohes.

Aufregendes – die Umsätze in unserer Branche werden weiter steigen, die Beschäftigung wächst und digitale Innovationen beschleunigen den Wandel.

Ungewisses – immer mehr Politiker polarisieren, denken „mein Land zuerst“. Ob das hier in Europa geschieht, in den USA oder in Brasilien, extreme Ansichten haben Konjunktur und machen das Zusammenhalten in dieser Welt immer schwieriger. Als Führungskräfte und Unternehmer/-innen muss Sie das interessieren, denn diese Art der politischen Veränderung könnte zukünftig Auswirkung auf Ihre Geschäfte haben.

Hoffnungsfrohes – im Jahr 2019 wird unser Grundgesetz 70 Jahre alt, unterzeichnet vom Präsidenten des parlamentarischen Rates, Konrad Adenauer, am 23. Mai 1949. Ich empfinde die Hoffnung, dass durch diesen Geburtstag die Chance einer Rückbesinnung auf die Werte unseres Zusammenlebens in Deutschland besteht. 70 Jahre Freiheit ohne Krieg sollten die Bedeutung des Grundgesetzes noch einmal hervorheben und insbesondere von uns Deutschen in der Europawahl zum Ausdruck kommen.

Ich habe mir in diesem Jahr vorgenommen, mich persönlich und beruflich bewusst mit den Grundrechten unseres Grundgesetzes auseinanderzusetzen. Dabei hoffe ich auf die eine oder andere überraschende Entdeckung, die dann natürlich auch meinen Kunden zugutekommt.

Und was haben Sie für ein Ziel oder Motto für das Jahr 2019? Noch keines? Dann denken Sie einfach mal darüber nach, was Ihnen als Führungskraft und Unternehmer/- in in diesen unruhigen Zeiten Orientierung geben könnte. Auf jeden Fall bleiben Sie aufmerksam und wertschätzend zu sich selbst!

Ich verlasse mich auf Sie und wünsche Ihnen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2019 sowie viel Spaß beim Lesen.
Ihr Klaus Häck

Übrigens, wenn Ihnen der Newsletter gefällt, liken Sie doch HOMMEQUADRAT auf Facebook, darüber freue ich mich!


DAS THEMA


70 Jahre Grundgesetz – Katalysator für Unternehmenskultur?

Wer den ersten Satz von Art. 1 des Grundgesetzes bewusst liest und beginnt zu reflektieren, der merkt nach einer sehr kurzen Zeit, welche fundamentale Bedeutung er hat: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Dieser einfache Satz! Diese wuchtige Präsenz an der alles abzuprallen scheint. Und doch das mulmige Gefühl, dass wir uns als Führungskräfte und Unternehmer/-innen selten bewusst machen, dass dieser Satz zu den Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens gehört. Die Klarheit in diesem Satz ist kompromisslos. Es gibt einen Wert, der jedem Menschen innewohnt und vor dem jeder Einzelne Achtung zu haben hat, die Würde.

Ich stelle mir gerade die Frage, was der Satz: „Die Würde des Mitarbeitenden ist unantastbar“. in einem Unternehmen auslösen würde? Wie würden Sie als Unternehmer/-in oder Führungskraft darauf reagieren? Der Mitarbeiter ist Mensch. Er hat natürlich die Regeln des Unternehmens zu befolgen, das hat er mit seinem Arbeitsvertrag unterschrieben. Aber er bleibt trotzdem Mensch und seine Würde ist auch im Unternehmen unantastbar. Was bedeutet das für das Unternehmen? Gilt das Grundrecht nur als Abwehr gegenüber dem Staat und hat im Unternehmen gar keine Wirkung? Die Fragen häufen sich, je länger ich darüber nachdenke. Ich sehe das so – das Grundgesetz stellt die Leitkultur unserer Gesellschaft dar. Über die verschiedenen Gesetze wird das Wie der Umsetzung in Staat und Gesellschaft definiert. Wie in einer guten Demokratie notwendig, durchlaufen die Gesetze ein gewisses Verfahren und werden in letzter Konsequenz immer einen Kompromiss darstellen. Das macht aus den kompromisslosen Grundrechten eine erstrebenswerte, integrative Gesellschaftskultur mit aller berechtigter Umsetzungskritik.

Wenn es also einem Staat seit 70 Jahren gelingt, eine Gesellschaftskultur zu entwickeln auf der Basis von Grundrechten, dann könnten doch die Grundrechte auch als Basis für Ihre Unternehmenskultur stehen. Haben Sie schon einmal über solch einen Ansatz nachgedacht? Ich glaube es lohnt sich Inspiration aus dem 70 Jahre alten Grundrecht zu holen. Irgendetwas muss dieser parlamentarische Rat richtig gemacht haben. Sie können das Grundgesetz übrigens kostenlos als Druck auf der Bundestagseite bestellen. Wir müssen nicht immer alles neu erfinden, es gibt viel Gutes, was wir nicht nutzen. Die Herausforderung wird eine zeitgemäße Interpretation und Umsetzung sein. Wenn Sie und Ihre Mitarbeitenden sich bei der Entwicklung frei entfalten können (Art.2), alle gleichberechtigt mitdiskutieren (Art. 3), die Freiheit von Glauben und Gewissen in dem Prozess wertgeschätzt wird (Art.4) und jeder das Recht hat sich frei zu äußern (Art.5), was soll dann noch mit der Unternehmenskultur schief gehen? Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Neues Jahr – neue Chancen!

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TRENDS

Einsamkeit ist das neue Rauchen – Marktchancen für Hotels und Restaurants

Auf die westlichen Industriestaaten kommt ein neues Gesundheitsrisiko zu, die Einsamkeit. Alleine ein Drittel der Amerikaner über 45 fühlt sich einsam, so viele wie nie zuvor. Eine britische Studie zeigt, dass Menschen unter 25 und über 65 besonders oft unter Einsamkeit leiden. Die Hälfte der über 85-jährigen lebt alleine. Ob in den USA oder Europa, die Einsamkeit nimmt zu und hat entsprechende Folgen. Mehr Schlafstörungen und mehr Immun- und Entzündungskrankheiten.

Experten schätzen, dass Einsamkeit die Gesundheit ähnlich schädigt wie Übergewicht und Rauchen und mit fortschreitender Alterung wird sich das Problem der sozialen Isolation verschärfen. Das führt dazu, dass der Staat mehr Anreize schaffen wird, über das Rentenalter hinaus erwerbstätig zu sein. Ebenso werden ehrenamtliche Tätigkeiten im Alter stärker gefördert. Und doch kann der Staat das nicht alles selbst bewerkstelligen. Es tun sich neue Marktchancen für die Hotellerie und Gastronomie auf. Vielleicht wird bald aus den Co-Working Spaces ein Networking Space für Ältere aus dem sozialen Umfeld des Hotels- oder Restaurants, ideal für die Verankerung des Unternehmens im Quartier.

(Quelle: Zukunftsletter)

Vorauszahlungen im Restaurant

Eine Umfrage in UK im Jahre 2016 brachte das Ergebnis, dass der Verlust durch No- Shows bei ungefähr 25 Milliarden Pfund im Gastgewerbe liegt. Mit wachsenden Kosten, geringeren Margen und wenig Luft Preise zu erhöhen gibt es nur eine Möglichkeit, die Reduzierung von variablen Risiken. Und das bedeutet, dass Kunden, die einen Tisch im Restaurant reservieren, eine Vorauszahlung leisten, wie es in vielen anderen Branchen üblich ist. Oder haben Sie Ihren Flug jemals nach der Landung bezahlt? Das soll übrigens die No-Show Rate auf 1–2 % der verkauften Essen reduzieren.

» mehr zum Thema
(Quelle: The Secret Chef – On trend for 2019)


NEWS

HOMMEQUADRAT nimmt am 17. Januar 2019 am HotelloTop Alumni anlässlich der Best of Events in Dortmund teil. Vielleicht treffen wir uns dort!
hotellotop.de

HOMMEQUADRAT freut sich über die erneute Einladung zum Hotelier des Jahres und wird am 4. und 5. Februar 2019 in Berlin anwesend sein.
ahgz.dfvcg-events.de/hotelkongress

Die INTERNORGA (15.–19. März 2019) ist nicht weit und als Vorstandsmitglied des FCSI Deutschland-Österreich e.V. wird HOMMEQUADRAT dabei sein und in der Fördermitgliederversammlung über die Fortschritte der Vision berichten. Eine Talkrunde mit Klaus Häck als Moderator und der Fachzeitschrift Chefs ist geplant.

HOMMEQUADRAT moderiert im Auftrag des EHI Retail Institute eine Arbeitsgruppe, die für die Einzelhändler einen Leitfaden zum Thema Handelsgastronomie entwickelt.

HOMMEQUADRAT entwickelt und begleitet für den FCSI Deutschland-Österreich e.V. eine neue Mitgliederkategorie – Young Talent & Start up Lab. Es geht um junge Menschen, die Interesse an einer Zukunft als selbständige Berater oder Planer haben und ein professionelles Netzwerk zum Austausch suchen. Sie sind Student/-in oder haben bereits Karriere im Gastgewerbe gemacht und suchen Kontakt zu einem professionellen Berater- und Planer-Netzwerk? Dann schicken Sie mir eine Mail an: 
info@hommequadrat.de


Wissen Sie, was Coaching bei HOMMEQUADRAT bedeutet? Einfach mal hier reinschauen:

Der Blog von HOMMEQUADRAT! Verfolgen Sie die Artikel und äußern Sie sich einfach dazu, ich freue mich mit Ihnen auch auf diesem Weg in Kontakt zu kommen. 
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Porträt Klaus Häck: Studio Claudia Kempf – Bilder: istockphoto.com

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